Entdecken und Fühlen:

Eine Auseinandersetzung mit der eigenen Lebensgeschichte bewirkt ein Wecken von Erinnerungen und aller damit zusammenhängenden Gefühle - dies kann sowohl eine Form der Aufarbeitung als auch ein wieder entdeckter Quell persönlicher Freude sein.

Persönlicher Wert:

Werden Erinnerungen in eine schriftliche Form gebracht, entsteht etwas Bleibendes von großem persönlichen Wert. Man kann es z.B. an andere weitergeben oder immer wieder selbst betrachten.

Kontakte:

Erzählen über die eigene Biografie beinhaltet häufig das Knüpfen von Kontakten zu anderen, die sich ebenfalls dafür interessieren – d.h. soziale Isolation lässt sich vermeiden und wird ersetzt durch geselliges Beisammensein.

Sinnfindung:

Auseinandersetzung mit der eigenen Lebensgeschichte bedeutet auch Sinnfindung im Leben. Man reflektiert vergangene Erfahrungen, weiß viel besser, warum man in welcher Situation auf gewisse Weise reagiert hat. Der „rote Faden“ im Leben wird sichtbar und man lernt sich selbst als Person besser kennen.

Eigene Stärken:

Indem man sich mit Vergangenem auseinandersetzt, erkennt man seine eigenen Stärken und Ressourcen – und kann sie für die persönliche Zukunft gewinnbringend einsetzen.

Versöhnung:

Beschäftigung mit der Vergangenheit kann ein Weg zur Versöhnung mit dieser sein – dies ist für jede Altersgruppe möglich.

Verstehen:

Manchmal versteht man erst durch die Rückschau auf das eigene Leben warum Dinge geschehen und welchen Nutzen sie hatten – so schwierig sie manchmal auch gewesen sein mögen: Biografiearbeit ist ein Weg, der dies möglich machen kann.

Gedächtnis anregen:

Indem man von seinen Erinnerungen erzählt, regt man seine Gedächtnisleistung an: Sowohl der Geist als auch den Körper werden trainiert.

Spruch Biografie
Verfasser: Aristoteles